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Aurelius
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Verfasst: Mo 21. Nov 2011, 22:40 |
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| Inn-Time Orga |
Registriert: Mo 15. Sep 2008, 14:26 Beiträge: 116
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Viele Wochen der Reise lagen nun hinter den beiden Wanderern die von Sonneburg aus aufgebrochen waren. Sie erreichten das monumentale Tor Amath Ur und wurden freundlich von der Wache aufgenommen. Nach dem sie bei dem Offizier der Passfeste vorgeladen wurden und das Siegel präsentierten ließ jener einen Magier hohlen der die beiden tief in das Waldreich bringen sollte. Auf den magischen Pfaden reiste die kleine Gruppe mit ungeahnter Schnelligkeit und so war nach nur wenigen Tagen der helle und äußerst seltsame Wald der Ahnen erreicht und man fand sich vor den großen Toren von Tèl Altaan wieder. Die Hauptstadt war so wie Endiria beschrieb. Natur und Architektur verschwammen in einer herrlichen Symbiose.
Die beiden Wanderer kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und sahen die elbische Kultur von der ihre Herrin oft sprach nun mit anderen Augen. Sie wurden zu einer Stelle im Wald gebracht der sich nahe an der Hauptstadt befand. Der Wald dort war düster und es herrschte dort eine bedrückende ja fast Angst auslösende Stimmung. Die Bäume zogen im dämmrigen Licht groteske Fratzen und ihre Äste muteten an gierenden zerfahrenden Hände.
Die Wache die sie begleitete führte sie in die nähe einer kleinen Lichtung. Sie erkannten mehrere Fackeln die in einem Kreis aufgestellt waren. Einige verhüllte Gestallten standen dort und unterhielten sich während mehrere Pfähle von anderen Elben in den Boden gerammt wurden. Eine der Gestallten löste sich als sie die herankommenden erblickte.
Der Mann war hoch gewachsen und trug unter der schwarzen Reiserobe eine durch und durch rote Magier Robe die mit seltsamen goldenen Symbolen verziert war. Seine blonden langen Haare die ihm weit über den Rücken vielen umschmeichelten seine wunderschönen Mondsteinfarbenden Augen die allerdings bei näherer Betrachtung leer und gebrochen wirkten.
Zweistimmig hob der Elb an “Ein freies Herz, ein freies Wort und ein freier Geist mit euch Reisende. Ich gehe recht in der Annahme das ihr diejenigen Wanderer seit die aus Lorit aufgebrochen sind um eine Botschaft an unseren Ahaikion zu übergeben?” ohne zu warten fuhr er fort “Es hat wohl den Anschein als ob euer Auftrag etwas warten muss. Der Ahaikion befindet sich gerad nicht in Altansaar, ihr könnt also hier auf ihn warten oder ihr nehmt mit einem seiner Vertreter Vorlieb. Zu euer Auswahl stehen, der Kriegsherr von Altansaar ; der schwarze Stern, Lord Furions Sohn Thyraii oder meine Wenigkeit. Solltet ihr beschließen hier zu bleiben so wird es wohl noch eine weile Dauern bis der Ahaikion wieder eintrifft, immerhin befindet er sich auf seiner Reise in das Land Ak`Marant, so auch seine H`oh. Es wird für Kost und Logie gesorgt sein, seit unserer Gäste doch möchte ich euch bitten....”
Plötzlich stockte der Elb in seiner Ausführung und richtet seine Blick gen Himmel. Die dunklen Wolken die sich bereits über den Tag hinweg zusammenbrauten verrieten das es wohl nicht mehr lange bedarf um einen richtigen Sturm hervorzubringen. Doch war etwas seltsam an den Wolken. Blitze begannen in ihnen zu zucken und die Wolkendecke leuchtet in einem satten grünen Ton auf. Ein langsam aufkommender Wind schien nun auch die restlichen Gestallten zu interessieren.
Plötzlich stieß eine heftige Windböe auf die Lichtung nieder der einige Bäume zum bersten brachte. Der Elb machte eine wischende Bewegung mit seiner rechten und ein kurzes silbernes Flimmern in der Luft war die folge. “Wie mir scheint habt ihr einen interessanten Zeitpunkt gewählt hier zu erscheinen” Fast schon süffisant betrachtet der Elb das Schauspiel doch verwandelte sich seine Gesichtszüge in eine ernste Miene als ein weitere Windstoß die Lichtung erfasste. Ein lautes Pochen war zu vernehmen als unverhofft ein Blitz sich in die Mitte der Lichtung bohrte und für einige Momente dort flirrend zum stehen kam so als ob der Blitz eingefroren war.
“Oh! Mir scheint ferner, das ihr einen eindeutig schlechten Zeitpunkt gewählt habt, hier zu erscheinen” etwas halblaut murmelte der Elb weiter als er sich langsam anfing die Schläfen zu massieren “So wie es aussieht habe ich mir viel anzuhören von einem mürrischen Ahaikion”
Der Blitz der immer noch durchgehend auf der selben Stelle zuckte versiegte doch die beiden Menschen aus Sonneburg konnten mit weit aufgerissenen Augen und offenem Mund erkennen wie sich einige der Bäume der Lichtung auf magische Weise mit ihren Baumkronen näherten und sich mit einander Verbanden. Wie der gotische Eingang so mancher Sofreskirchen schlängelten sich mehrere Bäume zusammen und erschufen ein Portal. Eine satt grüne Oberfläche bildete sich die an Wasser erinnerte und eine Gestallt trat durch sie hindurch. Als der erste Schritt durch das Portal getan war erklang ein tiefes Grollen aus der Erde und jene bebte leicht. Der Wind der sich schlagartig in einen Orkan verwandelte und über die Kronen der Bäume hinwegfegte unterstrich zusehends die fantastische Szenerie die sich den Beiden bot.
Nach der Gestall traten noch dutzende andere Gestallten aus ihr hervor. Sie alle standen unter schweren Waffen und trugen Banner und Kriegshörner bei sich. In einer perfekten Marschformation schritten so schätzungsweise vierhundert Mann hervor. Ein ganzes Regiment an Elben von Altansaar stand nun vollends auf der Lichtung und die Gestallt die vor dem Regiment marschierte hielt auf den Elb zu der neben den beiden stand. Dicht gefolgt von seinen Soldaten kam die Gestallt näher die immer bedrohlicher auf die beiden Menschen wirkten. Eine gezackte martiale Krone thronte auf dem Haupt das ob des schwarzen Schleiers kein Gesicht zeigen mochte. Die Rüstung der Gestallt welche mit Schädeln und Hörnern versehen war ließ Haldur eher an einen Chaoskrieger denken als an einen Elben und so spannten sich seine Muskeln.
“Hyme Ahaikion Altaan” schallte es von dem Elb neben den beiden Menschen hinüber zu dem Regiment, dieses wiederrum erwiderte den Ruf wie aus einer Kehle “HYME” und der Elb ging auf die Gestallt zu. Einige Schritte trennten die beiden Abgesandten aus Sonnenbrug nun von dem Ahaikion. Seine ganze Präsents die sich wie ein Teppich über die Lichtung gelegt hatte ließen keinen Zweifel das er nicht gerade in bester Stimmung war. Die beiden wechselten kurz einige Worte und der Ahaikion übergab eine Lederhülle als der Elb auf die beiden zeigte und der Ahaikion näher Schritt.
“Ihr da ! mitkommen” bellte es mit einer dunklen Stimme die vor Wut nur so schäumte. Der Ahaikion schritt voran und das Regiment als auch die beiden Abgesandten folgten ihm. Erst jetzt viel Sora auf das der Ahaikion wohl einige Wunden hatte die noch frisch waren. Sein Schwert als auch sein Schild das er auf dem Rücken trug waren vom Blut besudelt und zu ihrem Schrecken konnte sie noch einige Hautfetzen an den Stacheln seiner Schlachtrüstung erkennen. Haldur viel auf das wohl das gesamte Regiment direkt aus dem Kampfe zurückgekommen war. Einige waren Verletzt und kaum eine Rüstung wies nicht Blut oder andere Sekrete auf die von der Schlacht rührten.
Man marschierte wieder zurück in die Hauptstadt wo bereits laut dumpfe Kriegshörner das eintreffen der Soldaten verkündeten. Zahlreiche Elben liefen zusammen um die Heimgekehrten in Empfang zu nehmen, doch zuvor ließ der Ahaikion sein Regiment auf dem Hauptplatz antreten. Er zog sein Schwert und hielt eine kurze aber hitzige Rede die zwar für die Abgesandten unverständlich aber mit deutlichem Zorn gehalten wurde. Der Ahaikion verneigte sich und seine Soldaten erwiderten den Gruß, dann stoben sie auseinander und kehrten in die Arme ihre Lieben zurück.
Mit einem kurzen Nicken gab er den beiden zu verstehen ihm zu folgen. Der Thronsaal lag wieder einmal in völliger Schwärze nur einige Kerzen versuchten verzweifelt die Halle mit den Statuen und den grazilen Wandmalereien zu erhellen. Als das Thor zu viel und ein lauten Knall verursachte erschraken die beiden , nun war nur noch der Elb in der roten Robe und der Ahaikion in dem Saal.
Der Ahaikion lehnte sein Schild und seine Schwert gegen den Thron aus Tiergebeinen und Holz und entledigte sich seiner Schlachtrüstung. Im spärlichen Kerzenschein wies er beiläufig den beiden einen Platz an der Tafel zu die darauf schleunigst seiner bitte nachkamen und sich setzen. Sie konnten erkennen das der nun nackte Oberkörper des Ahaikions von Blut und Schmutz befleckt war und einige Schmisse seine Brust zierten die noch immer bluteten. Die ganze Zeit über viel kein Wort selbst als sich der Elb in der roten Robe auf den Ahaikion zubewegte der gerade im Begriff war sich das zerschundene Gesicht in einer großen Bronze Schüssel zu waschen. Regungslos stand der Elb neben dem Ahaikion und zögerlich legte er ihm seine rechte auf die Schulter.
Dann zerbrach die Stille und Haldur als auch Sora konnten erkennen wie der Griff des Herren von Altansaar um die Bronzeschüssel so stark wurde das diese sich leicht verbog. Furion starrte in das Wasser. “Sprecht!” Seine Worte waren so von Wut gefüllt das sie wie ein Peitschenknall durch den Thronsaal schallte und die beiden Menschen regelrecht angriff.
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Verfasst: Mo 21. Nov 2011, 22:40 |
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Endiria
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Verfasst: Mo 21. Nov 2011, 23:18 |
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| Tempelritter |
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Registriert: So 11. Mai 2008, 17:44 Beiträge: 346
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Haldur war wie erstarrt. Nicht im entferntesten hatte er sich Furion so vorgestellt. Aber es wurde so viel erzählt in den Tavernen. Er konnte sich nicht vorstellen das alles erfunden war. Doch er war nicht fähig sich zu rühren oder etwas zu sagen. Er stand nur steif, die Hand auf dem Knauf seines Schwertes neben der Zofe. Es war ihm klar er würde sie notfalls nicht verteidigen können, aber er würde es versuchen.
Sara zitterte am ganzen Körper, aber doch gleichzeitig war sie fasziniert. Sie kannte die Erzählungen von Endiria über den Ahaikon gut und sie hatte sie immer wieder gerne gehört wenn sie sich getraut hatte darum zu bitten. Aber so Furcht einflößend hatte sie ihn nicht erwartet. Aber sie war sich sicher das sie ihrer Herrin vertrauen konnte. Also nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und griff nach dem Päckchen das sie in ihrer Bluse getragen hatte und hob es etwas an. Mit bebender Stimme formte sie die Worte die sie sich schon die ganze zeit überlegt hatte. "Ein freies Herz, ein freies Wort und ein freier Geist mit euch Ahaikon Furion. Meine Herrin, Mylady Endiria hat mich gebeten euch dies zu bringen."
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Aurelius
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Verfasst: Di 22. Nov 2011, 00:29 |
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| Inn-Time Orga |
Registriert: Mo 15. Sep 2008, 14:26 Beiträge: 116
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Schlagartig hellte sich die Stimmung des Ahaikions als er die zitternden Worte vernahm. “Wie immer ein Silberstreif am Horizont....eure Herrin scheint eine Gabe in dieser Hinsicht zu haben” Er schritt näher auf die beiden heran. Der Kerzenschein erhellte nun die düster Gestallt des Ahaikions und die zahlreichen Narben und Schmiss vergangener Schlachten und Kämpfe wurden sichtbar doch bevor der Kerzenschein seine rechte Gesichtshälfte anleuchtet setze er seine bekannte Maske auf. Noch immer tropfte das verwaschene Blut von seinen Händen als er jene zum Kriegergruß ausstreckte. “Seit mir willkommen in Altansaar” Der Gruß war ernst gemeint soviel war klar und dennoch lag in dem Blick des Ahaikions eine seltsame schwere.
“Ihr habt euch eine schwere Zeit ausgesucht um dem Waldreich einen Besuch ab zu statten. Jedoch will ich für die Getreuen meiner Freundin gerne etwas Zeit opfern. Ihr habt etwas für mich? Es muss wichtig sein wenn Endiria euch quer durch Lorit und Altansaar sendet, außerdem habt ihr großes Glück mich hier anzutreffen eigentlich war ich gerade im Begriff dem Land meiner Frau einen Besuch abzustatten...leider kam etwas dazwischen.”
Furion drehte sich um und zeigte mit der offenen Hand auf den Elben der immer noch neben der Bronzeschüssel stumm da stand. “Wo sind meine Manieren, das hier ist der eigentliche Herrscher von Altansaar, meine Augen und Ohren und mein Verwalter, er leitet die Geschicke des Landes und ist einer meiner ältesten Freunde dich ich nennen darf. Feonis Faumen.” Feonis schritt näher machte eine kleine Verbeugung “Zuviel der Worte Ahaikion, ich tue nur meine Pflicht wenn ihr nicht zu gegen seit” Inzwischen hatte Furion seine grüne Robe angezogen die bereits auf dem Thron bereitet war. “Also dann welche Kunde bringt ihr mir?”
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Endiria
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Verfasst: Di 22. Nov 2011, 00:56 |
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| Tempelritter |
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Registriert: So 11. Mai 2008, 17:44 Beiträge: 346
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Etwas erleichtert atmet Sara auf.
Sie reicht Furion vorsichtig das Päckchen ganz darauf bedacht ihn nicht versehentlich zu berühren. Sie ist noch so voll Ehrfurcht vor diesem mächtigen Mann das sie es nicht wagt ihm zu nahe zu treten.
Haldur erstarrt förmlich neben ihr als der Ahaikon heran kommt. Zwar hat er die Hand vom Schwerknauf sinken lassen als die Stimmung sichtlich freundlicher wurde aber doch verfolgt er jede Bewegung seines Gegenübers. Er versuchte den Trick, die Macht zu erkennen die dieser Herrscher verwendete um sich die Leute so gefügig zu machen. Was fand seine Herrin an diesem Tier. Gewiss sie war selbst kein Mensch und das wurde von Jahr zu Jahr immer deutlicher. Aber das da war ein Wilder.
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Aurelius
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Verfasst: Di 22. Nov 2011, 15:36 |
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| Inn-Time Orga |
Registriert: Mo 15. Sep 2008, 14:26 Beiträge: 116
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Furion blickte interessiert auf das Päckchen und nickte kurz. Er öffnete es und sah die kleine Phiole darin. Behutsam nahm er es heraus und betrachtete den Inhalt. (OT das sind die Steinchen ja? Was können die denn^^) und bleckte kurz mit seinen Zähnen.
Ein sanftes Grollen entfuhr ihm und wurde von dem Saal verstärkt. „Ein wunderschönes Geschenk. Hat euch eure Herrin noch etwas mitgegeben, einen Brief vielleicht?“
Der Ahaikion drehte sich kurz um und sah zu Feonis. So wie es seine Art war ließ er gerne seine Opfer im Glauben alles wäre vorbei. Doch dann drehte er sich wieder um und fixierte Haldur mit seinem Blick. „Ihr mögt mich nicht, habe ich recht?“ ohne auf eine Antwort zu warten fuhr er fort während er sich einen Apfel von einer kleinen Schüssel nahm der auf der Tafel stand.
„Ich kenne diesen Blick, ich habe ihn oft gespürt und ich frage mich ob ihr eure Herrin ebenfalls im Verborgenen so anblickt“ Furion zückte ein kleines aber reich verzierte Messer aus seinem Gürtel und schnitt langsam den Apfel entzwei.
„Dieser Apfel, so saftig so prächtig anzusehen und erst der unwiderstehliche Duft. Eine wahre Freude ihn zu verspeisen nicht wahr?“ Der Ahaikion blickte auf Haldur mit einem süffisanten Grinsen. Das Messer teilte den Apfel nun vollends und Furion drehte die Innenflächen zu Haldur.
Verfault und übel riechend war das Innenleben des Apfels durch und durch mit Würmern durchzogen die ob des Kerzenscheins anfingen zu wuseln. Furions Miene verfinsterte sich wieder „Ihr glaubt über jemanden richten zu können den ihr nur gesehen habt? Die meisten Menschen denken so und ich frage mich wann ihr endlich begreift das Wesen die anders sind meist noch die älteren Rechte haben auf dieser Welt zu weilen als ihr.“
Furion wischte mit seiner Hand über den Apfel und die kleine Illusion löste sich auf. Furion warf eine Hälfte Haldur zu und biss in die andere. „Schein und Sein, stellt euch selbst die Frage wie ihr auf andere Wesen wirkt und ihr werdet feststellen das Menschen als auch Elben oft lächerlich wirken im vergleich zu seinem Ent oder eben einem Drachen“ Furions Augen straften den Soldaten hart und für einen kurzen Moment fühlte er sich zurückversetzen als er Schelte von seinem Vater bekam.
Der Ahaikion schritt auf den Thron zu und legte die kleine Phiole um den Hals. Als er sich setze hatte es für kurze Zeit den Anschein als ob sich der Thron bewegen würde und tatsächlich einige Ranken die um den Thron geschlungen waren fingen an Blüten zu treiben.
„Wie geht es eurer Herrin, erzählt mir über Lares von Blaustein und dem Wagenzug, die Kunde aus diesem Teil von Lorit sind dürftig und alles andere als befriedigend“
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Aurelius
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Verfasst: Mi 23. Nov 2011, 10:29 |
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| Inn-Time Orga |
Registriert: Mo 15. Sep 2008, 14:26 Beiträge: 116
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Furion stütze seinen Kopf auf seine rechte während er die Zeile las. Hin und wieder musste er grinsen und als er geendet hatte blickte er wortlos auf die beiden.
„So wie es aussieht werde ihr noch einige Zeit hier bleiben! Eure Herrin möchte euch noch etwas hier in der Obhut des Waldreiches wissen.“ Furion rieb sich das Kinn.
„Sara ich möchte das du dich später im Tempel des Kuanos meldest man wird dort eine Aufgabe haben. Es ist eines der wenigen Gebäude die aus Stein bestehen, du kannst es nicht verfehlen.
Du hingegen Haldur ich weiß nicht ob ich dich gebrauchen kann…die Arbeiten für einen Mann in Tèl Altaan sind sehr hart und wenn wir ehrlich sind du scheinst mir nicht jemand zu sein der einem Soldaten des Waldreiches das Wasser reichen könnte. Mach dir nichts draus du könntest den Weibern zur Hand gehen.“
Furion nickte Faumen zu „Sei so gut und lasse nach Hirun schicken wir haben einiges zu besprechen“ Faumen grüßte noch die anwesenden als den Thronsaal verließ.
„Wir haben noch etwas Zeit, danach muss ich mich um den Krieg kümmern, wenn ihr also noch Fragen habt so scheut euch nicht sie zu stellen“
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Endiria
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Verfasst: Mi 23. Nov 2011, 20:45 |
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| Tempelritter |
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Registriert: So 11. Mai 2008, 17:44 Beiträge: 346
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Sara wird wieder ganz aufgeregt während Furion den Brief liest. Zwar bleibt sie still sitzen aber ihr Bauch flattert. Begeistert nickt sie als er ihr die Anweisung gibt und ihr ist die Freude das sie bleiben darf anzusehen. Um ein Haar wäre sie aufgesprungen um sich zu verbeugen und das sofort zu erledigen, aber sie hielt gerade noch inne unsicher was sich hier so gehört.
Haldur atmet tief ein. Jetzt geht es ihm doch ein bisschen zu weit zur Frauenarbeit eingeteilt zu werden. Er will schon Wiederworte erheben da kommt ihm die letzte Unterredung Gespräch mit Endiria ins Gedächtnis und seine Eingeweide krümmen sich wieder schmerzlich zusammen. Also antwortet er stattdessen: "Ich bin vielleicht kein elfischer Krieger Lord Furion aber zupacken kann ich wohl, aber wenn ihr es wünscht werde ich versuchen den Frauen alle schweren Arbeiten abzunehmen." Er neigt leicht den Kopf um seine Worte zu unterstreichen, allerdings entgeht Furion nicht das dies nur die halbe Wahrheit ist.
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Endiria
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Verfasst: Mo 2. Jan 2012, 03:09 |
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| Tempelritter |
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Registriert: So 11. Mai 2008, 17:44 Beiträge: 346
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Sara versinkt kurz in Gedanken und denkt über furios frage nach bevor sie ihm den Brief gegeben hat. Was soll sie ihm darauf noch Antworten. Von Lares kann sie ihm nichts erzählen. Dazu sieht sie ihn zu selten und wenn dann nur ganz kurz um die ein oder andere Kleinigkeit für ihn zu erledigen. Genauso wenig weiß sie eigentlich über die Kompturei oder gar das Land. Natürlich kennt sie die Gerüchte die überall erzählt werden. Das südwestlich der Gebirgskette der Krieg herrscht und Sonnenberg das einzige Bollwerk zwischen dem freien Lorit und dem Abschaum ist. Auch ihr aufgefallen das die mächtigen Schatten wie die Bewahrer von Sonnenberg von der Bevölkerung genannt werden immer häufiger über der Burg und den anliegenden Länderreien kreisen. Aber sie hätte nie gewagt danach zu fragen. Denn alle verehren diese Wesen mit Dankbarkeit für ihren Schutz und ihre Hilfe und das ohne jemals darum gebeten worden zu sein, oder gar einem Glauben hätte annehmen müssen. Nur wie es ihrer Herrin geht dazu könnte sie ihm was erzählen und würde sie auch gerne, denn sara kennt sie nun lange genug um sich sicher zu sein das in dem Brief kein Wort über das steht was sie ihm erzählen könnte. Sie mustert den ahaikon. Wie er so herrisch, wild und einfach furchterregend aussieht. Wahrlich nicht das was man als eine Vertrauensperson für eine einfachen Menschen wie sie bezeichnen würde. Aber Endiria ist ja auch kein Mensch und viele fürchten sich vor ihr. Doch vor Haldur kann sie nichts erzählen denn das geht ihn nichts an. Entweder muss sie ihn vorher los werden oder hoffen das sie noch ein anderes Mal mit Furion reden kann auch wenn sie diese Möglichkeit bezweifelt. Doch wie soll sie es anstellen das Haldur schonmal vorausgeht und sie später nachkommt, wo er es doch so ernst nimmt sie vor allem zu beschützen?
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Endiria
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Verfasst: Mo 19. Mär 2012, 22:28 |
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| Tempelritter |
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Registriert: So 11. Mai 2008, 17:44 Beiträge: 346
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..... Zeitsprung .... Sara verbrachte viele Wochen in Altansaar und lernte begierig alles was ihr beigebracht oder gezeigt wurde. Doch so sehr es ihr in diesem besonderen Wald gefiehl das Plichtbewustsein gegenüber ihrer Herrin wuchs und so bat sie im zweiten Monat des Jahre wieder zur Sonnenburg zurückkehren zu dürfen. Haldur der mittlerweile durch eine harte Schule gegangen war und sich sehr verändert hatte erbot sich sie zu begleiten. So brachen sie, nachdem sie sich von möglichst vielen verabschiedet hatten, an einem besonders kalten Tag zu den Grenzen des Waldes auf.
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